Einen deutschen Server finden
Fünf Kriterien, die mehr aussagen als jede Platzierung in einer Serverliste.
Ping und Standort
Ein Server in Deutschland antwortet in zehn bis dreißig Millisekunden; einer in Amerika in hundertfünfzig. Im PvP ist das der Unterschied zwischen einem Treffer und keinem.
Prüfen kann man es direkt in Minecraft: Der grüne Balken neben dem Servernamen in der Liste zeigt die Verzögerung an. Vier oder fünf Balken sind gut.
Spielerzahl – aber richtig gelesen
Eine hohe Spielerzahl sagt weniger, als man denkt. Interessant ist nicht, wie viele gerade online sind, sondern wie viele abends regelmäßig online sind.
Ein Server mit acht Leuten, die jeden Abend da sind, macht mehr Spaß als einer mit sechzig, von denen keiner mit dir spricht. Und Vorsicht bei Zahlen, die nie schwanken – die sind manchmal geschönt.
Pay-to-Win erkennen
Der ehrlichste Test ist ein Blick in den Shop. Wenn dort Ausrüstung steht, die stärker ist als alles Erspielbare, kämpfst du gegen Geldbeutel statt gegen Spieler.
Wenn dort Gold, Kosmetik und Bequemlichkeit stehen, ist es eine Frage des Geschmacks – kritisierbar, aber spielbar. Server, die das offen sagen, sind meistens die ehrlicheren.
Erreichbarkeit des Teams
Schreib vor dem Anfangen etwas in den Chat oder auf Discord. Wie schnell und wie freundlich geantwortet wird, sagt mehr über die nächsten Monate aus als jede Beschreibung.
Ein Server ohne erreichbares Team ist ein Server, auf dem dir bei Problemen niemand hilft – und Probleme gibt es überall.
Und die Version
Wenn du aus dem alten PvP kommst, achte darauf, ob alte Versionen unterstützt werden. Viele Server laufen nur auf der neuesten, und das Kampfsystem dort ist ein anderes.
Uns ausprobieren
Der Server läuft rund um die Uhr, ab Version 1.7 bis zur neuesten. Kein Download, kein Konto, keine Anmeldung.
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